Rettet die Musikhochschulen

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Gast

#676

2013-07-26 14:10

Musik ist Teil der Kultur einer Region

Gast

#677 Sparen zugunsten des Intellekts?

2013-07-26 14:54

Diese Standortspezialisierung mag zwar in gewisser Weise ein Sparpotential haben, geht jedoch aus meiner Sicht vor allem auf Kosten der kulturellen Vielfalt der Städte. Die Kulturstätten der Städte werden häufig von (meist "günstigeren") Studenten (wie schon der Presse zu entnehmen war) bespielt
Außerdem behindert die Bildung solcher "Kompetenzzentren" den für die musikalische Weiterentwicklung und künstlerische Profilbildung notwendigen fächerübergreifenden Dialog. Synergien gibt es auch in der Musik. Genau wie in anderen Fächern auch ist es daher aus meiner Sicht unsinnig ganze Studiengänge zu schließen um eine "Standortspezialisierung" zu erreichen - im Zweifelsfall verschlechtert sich dadurch die Qualität aller Standorte. Man stelle sich zum Beispiel mal vor, die geisteswissentschaftlichen Fächer würden zentralisiert auf die Universitäten verteilt werden - es entstünden "Denkfabriken", die nur die, ohnehin durch das Schulsystem, geformten, "produzierten" Schüler auf intellektueller Ebene keinen Meter weiter bringen würden

Gast

#678

2013-07-26 14:56

Wo bleibt die Kultur, wenn wir keinen Nachwuchs mehr haben?

Julia v. Grünberg

Gast

#679

2013-07-26 15:11

Trossingen und Mannheim dürfen nicht von unwissenden Politikern einfach so geschlossen werden! Haben sie gar nicht gemerkt, wie kulturell wertvoll unseren Musik Unis sind?? Ohne Musik wäre das Leben langweilig! Ohne Kultur gebe es kein Leben!!

Gast

#680 zur 15000ten Unterschrift

2013-07-26 15:22


ARGUMENTE FÜR EINE POLITIK DIE ERFÜHLEND SEIN MUSS UND NICHT DURCH SACHPOLITISCHEN TAUMEL DIE QUALITÄT DER
MUSIKHOCHSCHULEN MANNHEIM UND TROSSINGEN ZERSTÖRT

- Die Ministerin, sowie die Gremien für Wissenschaft, Forschung und Kunst müssen sich doch die Differenzierungen der Fachleute AUS diesen 2 Hochschulen anhören.
In der Mannheimer und Trossinger Hochschule weiß man, wie man sparen kann, ohne zu zerstören. Das hat auch der Rechnungshof deutlich gemacht. Nur muss man jene von vornherein zu den Beratungen hinzuziehen, damit qualitative Einarbeitungskompetenz für die Lage entsteht, gerade was die vielfältigen Strukturen des Unterrichts an dieser Mannheimer Musikhochschule z.B. betrifft.----/ Es ist sonst so, als wenn ein Gremium beschließt, einfach den Treibstoff im Flugzeug --per Funk-- aus KA, FR und S abzustellen, ohne den Pilot vorher zu fragen, ob es dann noch in der Luft bleibt.

Wenn alles so geschieht, wie in dem schon aufgezeigten „Horrortorium”, dann wird ein Siechtum in den beiden Musikhochschulen Trossingen und Mannheim ausgelöst und dabei WIRD über kurz oder lang die ein oder andere Musikhochschule zu Grabe getragen, egal ob sie noch wie ein ausgehöhltes Gerippe mit Füllmaterial im Hochschulführer steht oder nicht. ----/UND die noch übrig bleibenden Hochschulen werden auch nicht mehr das vollbringen können, was dann einmal hohe Kultur der musikalischen Ausbildung in diesem Land war. Ständig hört man, dass vom Standort Deutschland täglich ein Stück abbröckelt. Ja, zuerst immer mehr die Kultur.
B.-W. ist bis jetzt noch... -`ich betone´ bis jetzt noch ein TOP-Standort für hohe qualitative musikalische Ausbildung in Deutschland und Europa.
Für Musiker, Menschen und Institutionen die auf dieses Land von außen schauen, sieht es so aus, als ob hier mit Einfalt die Vielfalt der Musikhochschulen B.-W.-´s zerstört wird. Man muss sich das einmal genau überlegen;---/ EIN Konzept hinterläßt ein
Resultat, dass der Mannheimer und Trossinger Hochschule, nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera lässt.

- DAS Ministerium für W. F. und Kunst und die Landesregierung bringt sich mit diesen Sparaktionen, insbesondere bei diesen beiden Musikhochschulen, um ein gewaltiges Stück kultureller und emotional-menschlicher Reputation.
---/ UND diese Reputation hat sich das Ministerium selbst in der Vergangenheit mit den Musikhochschulen zusammen, in
hoher Integration zum Thema des Ausbauplanes in den 90ern geschaffen. Diese Realitäten lassen sie doch zu uns gehören.
- Auf das hat man doch im In- und Ausland immer besonders mit hohem Respekt geschaut.

- Manchmal erspart man sich mit einem schlechten Gedächtnis viele Gewissensbisse, deswegen Erinnerung an den Juni 1996, bei den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Hochschule Mannheim. Dort wurde vom damaligen Minister die Motivationsbotschaft an die Mannheimer Hochschule gerichtet, die verifizierten, beeindruckenden Ergebnisse des Ausbauplanes mit hoher Verantwortung und Energie zu erhalten. ---/UND jetzt soll die Hochschule mit Wassersuppe ein Fünf-Sterne Restaurant sprich Musikhochschule weiterführen.
Im Oktober 2011 zum 40jährigen Jubiläum sprachen Sie in Mannheim von einem Eckpfeiler, etc. aber das ist zur Zeit sowieso in aller Munde in diesen Kommentaren und den einschlägigen Presseveröffentlichungen.

- Das Land schneidet sich doch mit diesen Sparaktionen nicht irgendein Krebsgeschwür heraus, nämlich die KLASSIK, sondern zerstört eine höchst vorbildliche, kreative Vielfalt innerhalb der beiden Hochschulen, weil alle 2 Hochschulen keine Mainstream-Hochschulen sind wie KA, S, und FR, welche auch nur um Ihren Erhalt kämpfen, aber mit leider befremdlichen Methoden!

- Sie dürfen jungen Menschen, die Musiker werden wollen, nicht Ihre Kultur stehlen, NICHT in Mannheim und NICHT in Trossingen.
Hier werden doch sonst Kulturwerte wie Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Wagner wegrationalisiert, ja sie hören richtig, Kunst und Kultur, Musikerbe, und alles was mit Kreativität ursächlich zusammenhängt, wird wegrationalisiert, wenn diese brachiale Spargewalt über diese 2 Musikhochschulen hereinbricht.
WOLLEN SIE DAS WIRKLICH? Soll man später ein Land daran erkennen, wie schnell es seine geistig-emotionalen und kulturellen Identitäten vergißt;---/ UND diese sind hier in Mannheim und auch in Trossingen ganz sicher herangereift und eben gerade diametral profiliert gegenüber KA, S und FR.

Oft wird gesagt, dass Musiker keine Lobby hätten;
---Es ist aber vielleicht nicht so und ich erläutere ihnen warum:

Auch in einem Land wie BW sind alle Menschen:
- ALS Kinder mit der Musik in Berührung gekommen;
- ALS Kinder hatten sie immer schon ein schönes intuitives Gefühl zur Musik erhalten, auch wenn sie später nicht Musiker geworden sind;
- ALS Kinder waren sie immer fasziniert, wenn sie in der Schule zur Weihnachtsfeier bei der Musik mitwirken konnten aus purem Spaß und schönem Aufgeregt-Sein vor den Eltern und Lehrern;
- ALS Kinder sind sie aber NICHT zuerst mit Rechtspolitik, Finanzpolitik, Verkehrspolitik, Taktiken o.ä. in Berührung gekommen;
- WENN sie dann groß geworden sind; Und die einen Politiker und die anderen Musiker geworden sind, haben sie eins gemeinsam: sie sind alle mit etwas emotional ursprünglichen in Berührung gekommen, das in uns allen seit unserer Kindheit, ein Stück gelebte schöne Wahrheit ist.

Aus diesen Gründen sind sie doch letztlich alle unsere größte Lobby, vom Ministerpräsident bis zum Nachbar, nur weiß es vielleicht nicht mehr jeder. Deswegen sollte jeder, der mit den Entscheidungen über die 2 Musikhochschulen zu tun hat, sich mal wieder in seinem innersten und seinem früheren Kind-Sein SEHEN LASSEN, damit auch wieder mal eine fühlende Politik entsteht, wenn´s um die Musik geht;

Deswegen bin ich schon sehr irritiert und befremdet, was da von 3 Rektoren aus KA, FR, und S kommt!?!? Hatten Sie dieses Kind-Sein nicht, weil Sie das so vielen Menschen in Mannheim und Trossingen und seinen grossen Einzugsgebieten absprechen wollen?

Werden Arbeitsplätze immer weniger in der Wirtschaft, können immer andere dafür verantwortlich gemacht werden. Wenn aber hochwertige Kultur, in ihren überregionalen Basislagern den Musikhochschulen zerstört wird, dann werden viele Menschen deutlich mit dem Finger auf die Politiker zeigen, die dies zu verantworten haben.

- Das emotionale Herz der Kultur sind gut ausgebildete, motivierte Musiker.
Dieses Herz darf das Land im eigenen Interesse nicht ausbluten lassen, eben wegen dieser 2 grundunterschiedlichen Regionen, sonst wird etwas kommen das kälter und lebloser ist als jede Finanzkrise oder die Eiszeit.
Gesellschaft, Wirtschaft und Politik haben hochwertige Musik schon oft gebraucht und wenn sie diese nicht mehr bekommen ist es zu spät.
- Gerade in einer Zeit der sozialen Kälte, der Gefühlskälte und anderer Abschottungsmaßnahmen quer durch die Gesellschaft, sind doch die in ihrem inneren vielfältige Musikhochschulen Mannheim und Trossingen der einzige Garant dafür, - Musiker auszubilden, - die während und nach der Ausbildung die Zusammenkunft von Menschen fördern, die wiederum im Erlebnis der Musik, Trost, Freude und Hoffnung an andere Menschen weitergeben können. In Mono-Kultur-Hochschulen wird das nur ghettoisiert.

Sie, Frau Bauer, können - diese - fundamental, - emotionale Qualität in der Gesellschaft als Förderer erhalten, indem Sie diese zwei Musikhochschulen nicht im politischen Taumel untergehen lassen.

Sie als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst müssen viel vehementer die KUNST erhalten mit dem Verstehen der Worte und Fakten der beiden Rektoren aus Mannheim und Trossingen.

Als genauer Kenner dieser beiden Hochschulen kann ich Ihnen sagen. Diese beiden Hochschulen sind Leistungsträger des Landes und beide haben KEINE ARGUMENTE NÖTIG, ZUM ZWECKE DES BESITZSTANDES, sondern schöpfen ihre Argumente aus den vorgelebten Fakten der letzten 30-40 Jahre. Diese zwei Hochschulen haben einen sehr hohen Anteil an idealistischen, engagierten Lehrern für die jungen Menschen. Die Erfolge sind sehr gut katalogisiert.

All die eben von mir genannten Argumente kann Ihnen keiner wegnehmen Frau Bauer und Sie dürfen Sie sich vor allem nicht selbst wegnehmen lassen von Menschen die im Vorfeld nur ÜBER die Hochschulen Mannheim und Trossingen geredet haben; ABER nicht AUS diesen 2 hochwertigen Instituten kommunizieren durften, bzw. überhaupt angehört wurden. Leider geschah diese Anhören nur im letzten Moment als Alibi-Interaktion!

Warum können in einem Land wie BW nicht drei grundlegende Ideale nebeneinander gleichwertig bestehen, nämlich Natur, Innovation und Kultur und diese beim Sparen dann differenzierter und vor allem menschlicher angegangen werden?

Alle Menschen sind klug, die einen vorher und die anderen hinterher.

Sind Sie es verehrte Frau Ministerin Bauer vorher!

Gast

#681

2013-07-26 15:35

Ich hasse unsere Politiker.
Wenn es um die Ausbildung geht: Großes Maul und nichts dahinter.

Gast

#682

2013-07-26 15:38

Mit der Schließung der MuHo Mannheim würde die Arbeit von Live Music Now Rhein-Neckar unmöglich.Wie wichtig diese für viele soziale und medizinische Einrichtungen in der Metropolregion ist, bestätigen viele Zeitungsartikel zu unseren Konzerten.Zudem ist es ein Unding, die MuHo in dieser großen Region zu schließen, die erheblich mehr Menschen erreicht als z.B. Karlsruhe.

Gast

#683

2013-07-26 15:55

Warum hält sich Karlsruhe und Stuttgart, sowie Freiburg für soviel besser, obwohl man in Deutschland durch die Institutionen, Schulen, Musikschulen, Orchestern und auch Hochschulen
doch regelmässig auch Mannheimern und Trossingern als besten Musikern begegnet? Es schlägt kein Pendel zu irgendeiner Stadt aus??

Was ist das für ein Luftkissenmotor (Marke= ?) unter den Füssen dieser 3 Rektoren, dass die so abheben läßt?
Sind es die 30 % mehr, welche die Ausbildung mehr pro Student an diesen 3 Standorten kostet?
Das wäre aber fatal in der Selbstüberschätzung?
Wenn jene feststellen, man müsse die Klassikabteilung schließen und in Folgesätzen sagen insgesamt erhöhe das die Qualität, wenn man Schwerpunkt-Mono-Hochschulen ausbaue, dann grenzt das doch an Rufschädigung der gesamten Klassik- und Schulmusikabteilung!
Geschickt genug sind jene ja, um das dem Ministerium so zu verkaufen, gegen die Realität in deutschen Landen.

Gast

#684

2013-07-26 16:02

Die renommierte Mannheimer Musikhochschule muss als "Leuchtturm" unbedingt in ihrer gesamten Strahlkraft und Breite erhalten bleiben. Das muss es einem reichen Bundesland wie Baden-Württemberg wert sein.

Gast

#685

2013-07-26 16:06

Welche Versprechungen gab es vor der Wahl...?
Jetzt zeigt sich das wahre Gesicht! Die Weichen werden für viele Jahre gestellt und ein bedeutender, blühender Zweig unserer Kultur abgesägt.

Gast

#686

2013-07-26 16:21

Karlruhe hat eine Musikhochschule ??? Seit wann ?
2. Geige

#687 Re:

2013-07-26 16:22

#685: -

War das nicht leider zu erwarten, wenn man die Vita der Frau Bauer und anderer Politiker betrachtet? Ohne Bildung und Kultur braucht man keine klassische Musik oder komplizierte Sprachen...

Was man nicht kennt macht Angst-weg damit.

Nur so ist auch der Einsatz für Einheitsausbildung der Kinder in Einheitsschulen mit Einheitslehrern besser zu verstehen. Ist für uns Steuerzahler vielleicht ja auch wirklich billiger.-

Und der Vorteil für die künftigen Generationen? wenn man nichts gelernt und gesehen hat, dann fehlt einem später auch nichts- SCHÖN, oder?


Gast

#688

2013-07-26 16:27

Ich finde bei der Mannheimer Musikhochschule muss der Bereich der Klassik unbedingt erhalten bleiben.
K.H.Berzel
Enrico W. del Castello

#689 Mannheim University of Music

2013-07-26 16:43

It just does not make any sense even thinking about the closing of the University of Music and Performing Arts Mannheim; such a historic tradition for the city and for the university canno be subject to small politics. Music is and international language, and Friedrich Nietzsche said that life withouth music would be a mistake; it is an important statement and a fundamental one, a univesrity of music is such an advanced concept and a pride for Mannheim why even think to close such and important icon and academic institution. The professors that I have met from that university have impressed me so much that I have - after researching for two years - decised to send my son from Canada and study there. Quality and professionalism are hard to find and closing a University such as Mannheim would only send a very negative message around the world; the Governemnt should really think very hard and seriously before considering such drastic measure for a hidden jewel like the Hochschule fur Musik und Tanze of Mannheim. I hope that common sense and good judgement will prevail.

Gast

#690

2013-07-26 16:48

Frau Ministerin Bauer und ihre grünroten Kollegen treten nicht nur das professionelle
Musizieren, die universitäre Excellenz, sondern auch das Laienmusizieren mit Füssen.
Ich glaube, es ist der Ministerin und ihren 'Beratern'(was kosten die eigentlich??)nicht
klar (oder egal?), in welchen Dimensionen sie Schaden anrichtet.
Hier ein entsprechender Link:

http://www.musikrat.de/uploads/media/BDO_Stellungnahme_Das_Stammland_geraet_aus_dem_Takt.pdf



Gast

#691

2013-07-26 16:56

Diese grün-rote Landesregierung ist eine Schande für unser Bundesland und die Maßnahmen dieser Regierung ein Schlag ins Gesicht für alle musiktreibenden Ehrenamtlichen.

Gast

#692

2013-07-26 17:02

Wer an der Musik kürzt, kürzt an den Lebensgrundlagen der Menschen. Diese völlig verfehlte Sparpolitik zugunsten von Fahrradwegen und Nationalparks schadet unserem Land, dem Musikland Nummer 1 in der BRD.

Gast

#693

2013-07-26 17:37

Statt die musikalischen (Welt)Begriffe "Mannheimer Schule" und "Hohner" kluturpolitisch für das Land
zu nutzen, schraubt man in diesen beiden Städten die Ausbildung herunter. Wer kennt schon Karlsruhe, Freiburg und Stuttgart in dieser Historie? Was haben wir doch für hohle Politiker!

...und stellt euch vor, Mozart hätte die Stelle in Mannheim damals bekommen.
Der Wels

#694 Rettet die Musikhochschulen

2013-07-26 17:48

Von 1964 bis 1965 habe ich am damaligen Hochschulinstitut für Musik in Trossingen studiert und musste - weil es einen Studiengang Schulmusik noch nicht gab - nach Freiburg wechseln.
Die Musik als unverzichtbarer Teil im menschlichen Leben und das Verständnis für ihre künstlerischen Ausdrucksformen muss wesentlicher Teil der schulischen Erziehung bleiben.
Es hat Jahrzehnte gedauert, bis hierfür Ausbildungszentren in Baden-Württemberg entstanden sind. Auf diese Zentren ohne WIRKLICHE NOT zu verzichten, heißt die Arbeit von Generationen mühseliger Aufbauarbeit einfach auf den Müll zu werfen.
Ich erwarte gerade von einer grün-roten Landesregierung, die ich mir bislang immer gewünscht hatte, mehr Sensibilität in diesem Bereich, der dem wirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Denken nicht zum Opfer fallen darf.

Gast

#695

2013-07-26 17:57

Als Rektorenkollege aus Dresden wünsche ich von Herzen einen erfolgreichen Kampf - es ist unfassbar, dass an der Stätte der Mannheimer Kapelle, die für die Musikgeschichte eine so unschätzbare Bedeutung hat, keine Orchesterausbildung mehr stattfinden soll. Kein pädagogischer Studiengang, auch keiner der Pop-Ausbildung, ist ohne das kreative Gegenüber zu haben. Alles Gute!! Ekkehard Klemm

Gast

#696 Re:

2013-07-26 18:28

#695: -

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Leider finde ich es eine Blamage für die Rektoren aus KA, Fr, und S, dass der Rektor aus einer auch Traditionsreichen Hochschule, nämlich Dresden (Wagner, Weber), auf die hohe Bedeutungs-Historie der Mannheimer Schule und deren Orchesterausbildung, sowie der pädagogischen Ausbildung hinweisen muss.

Das ist eine saubere „Watschn” in das Gesicht des Ministeriums, denn eigentlich ist jede Hochschule außerhalb des LAndes noch mehr Konkurrentin, als die im eigenen Land.

Unglaublich!!

 


Gast

#697

2013-07-26 18:41

Es wäre ein unverzeihlicher Irrtum und eine Schande für das ehemalige Zentrum eines eigenen klassischen Musikstils, für eine Stadt, in der W.A. Mozart bedeutende Werke der ersten Reifezeit schuf, die Klassikabteilung der Hochschule gerade hier zu schließen! Weltweit schätzt man an Europa die traditionelle Kultur als ein wesentliches Markenzeichen für diesen Kontinent, wo eine Hochkultur von bleibendem Wert geschaffen wurde, deren Pflege uns anvertraut ist. Sie zu verleugnen wäre langfristig gesellschaftspolitischer Selbstmord!

Gast

#698 Re:

2013-07-26 19:17

#695: -  

 

Hut ab! Danke!

Gast

#699 Musik ist einfach wichtig

2013-07-26 19:23

Egal wie... Ich wäre niemals ein erfolgreicher Medizinstudent geworden ohne musikalische Ausbildung! Es ist der beste Ausgleich den man haben kann!!

Gast

#700

2013-07-26 19:25

Herr Höll hat laut Presse "einige Ideen" wie seine Hochschule mitsparen könnte.
Allerdings will er dies erst im November erörtern.
Also sozusagen wenn alles über die Bühne gegangen ist.

Das ist überhaupt nicht konstruktiv, sondern ein weiterer Beleg dafür, daß Karlsruhe keinerlei Interesse an einer ernst gemeinten Zusammenarbeit hat.