Wir wollen Familie Hollerith als Pächter behalten

Text von den Pächtern:

Sept. 2010 gesund und finanziell gut aufgestellt haben wir das Gögerl übernommen.
Die 1. Hiobsbotschaft trifft ein.. die Biergartenküche, eine beliebte Attraktion, erhält keine Konzession. Es handelt sich um einen Schwarzbau.
Schon zu Beginn der Betriebsaufnahme fahren wir wegen Baulärm, Dreck und Staub enorme Umsatzverluste ein. Keine Entschädigung.

Der Winter 2010/2011 eine Katastrophe. Die Fenster marode, überall eiskalt, trotz enormer Heizkosten.
Erneut..Umsatzverlust.

April 2012. Alle beschweren sich, ein unendlich fieser Gestank durchzieht seit Wochen die Gebäulichkeit. Wir wissen nicht was los ist... Ergebnis , ein Teil der Abwasserrohre sind kollabiert. Das Wasser tropft (auch 2 Etagen tiefer) im Keller von der Decke. Wochenlange Baurbeiten mit Presslufthammer und Gestank fahren uns einen enormen Umsatzverlust ein. Keine Entschädigung.

Herbst 2012, endlich alles vorbei, das wandern über Holzbohlen (wegen der riesigen Löcher vor dem Kücheneingang, hinter der Bar, im Getränkekühlhaus etc.) und die enorme Geräuschbelästigung durch die Gebäudetrocknung haben endlich ein Ende. Trotzdem, ein Punkt ist noch nicht beseitigt!! Nach Aussage der Handwerker sind die Pissoire-Abwasserrohre unterdimensioniert. Der Vermieter bestätigt das mündlich...tut aber nichts.

Viele Buchungs-Anfragen wegen der Jagdstube. Absagen weil es trotz voll laufender Heizung noch immer eiskalt ist.
Es ist die Lüftung welche nicht funktioniert. Kaltluft wird durch die alte Lüftungsanlage (wohl aus dem 50ziger oder 60ziger Jahren) in den Gastraum eingeführt.
Erneut... erst viele Monate später wird die Gastraumlüftung verstopft (wegen der Kosten) jedoch nicht gangbar gemacht. Wir haben keine Lüftungsanlage, viele von Euch beschwerten sich wegen der Küchengerüche im Gastraum.

Es zieht noch immer.. Ergebnis der Untersuchung..die Küchenabluft hat keine Zuluft...saugt die Wärme im Gastraum ab (offenes Küchen-Konzept).
Trotz irgendwann erfolgter Baumaßnahmen ist die Situation noch immer die gleiche. Das System funktioniert nicht, interessiert aber unseren Vermieter nicht. Wir fahren Beschwerden und Umsatzverlust ein.

Hölzerne Kühlhäustüren bauen Schwarzschimmel auf und sind undicht. Das Kühlaggregat (1 einziges für Gemüse- und Fleischkühlung) läuft auf Hochtouren, kostet enorm Energie. Wir melden dies, es tut sich nichts. Behördlich erfolgt an den Vermieter die Auflage die Türen auszutauschen, es dauert immer noch Monate bis etwas passiert.

Das ganze Haus baut seit Jahren Schwarzschimmel auf. Überall, Jagdstube, Trockenlager, Galerie, unter der Pächterwohnung, in der Pächterwohnung, in der Küche, ja, jetzt sogar in den Kühlhäusern und in den Personalzimmern.

Selbstverständlich melden wir dies und bitten um Beseitigung.. man schickt einen Handwerker zur Besichtigung. Sein Tip.... lagert Lebensmittel ein und ruft das Gesundheitsamt.
Tip des Vermieters ..... immer schön mit Alkohol abwaschen.

Es hat sich bis heute nichts getan.
Wir werden krank, die Atemwege haben keinen Spass mehr, die Augen brennen, Magengeschwüre und und und....

Wir müssen fleissig sein um die Verluste einfahren zu können. Parteey.... doch, die Brandschutzbestimmungen sind nicht erfüllt. Bauarbeiten, Staub, Dreck und ... man kann es nicht glauben, zum Vorschein kommende Heizungsrohre fallen zusammen da sie nur noch der Rost zusammenhält. Bis heute nur Flickwerk, die nächste Katastrophe kann jederzeit kommen..
Ständig fliegen die Sicherungen heraus. Es ist schwer vernünftig zu arbeiten. E-check (2015) ergibt, marode Elektroanlage, sehr mangelhaft und, fast schon lebensgefährlich.
Bis heute, es tut sich nichts.

Eine unendliche Geschichte...man wartet immer auf den nächsten Schlag und, jeder Schlag kostet uns...Umsatz.

Aktuell..
Der vergangene harte Winter hat dazu geführt das die Hebeanlage solide eingefroren war. Eine bauliche Maßnahme muss erfolgen.. tut sie aber nicht. Wir reparieren ... notdürftig, auf unsere Kosten, ohne kann man nicht arbeiten.

Schwelbrand im Barbereich. Gott sei Dank waren wir da. E-check seit 2015 – Behebung der Probleme -0-

Durch das Dach pfeifft der Wind, es strömt noch immer kalte Luft in die Gasträume, Beschwerden, Umsatzverlust und wir müssen zuheizen, die normale Heizung reicht nicht.

Fleischkühlung und Gemüsekühlung hängen an nur einem Aggregat (wurde bemängelt). Kirchweih 2017 gibt das Aggregat seinen Geist auf (wahrscheinlich wegen der Stromprobleme). Waren im Wert von 1500 Euro vernichtet, Reparatur 600. Das Haus ist ausgebucht, der Biergarten gerammelt voll. Umsatzverlust und Schaden. Unser Herz bricht, Heinz bekommt erneut Herzprobleme...

Fleischkühlung.....der Putz fällt von der Decke, einige Stellen sehen nicht gut aus, an unzugänglichen Stellen bildet sich Schwarzschimmel. Isolierung? Fehlanzeige, der nackte Beton schaut heraus.

Biergartenküche ... wir haben Euch gesagt das wir aus personellen Gründen diesen Sommer nicht öffnen. Wir hatten und, haben immer noch, genügend Personal wenn es gebraucht wird, auf Abruf. Unser Vermieter hat 2010 nur einen Teil der Biergartenküche saniert (hinterer Teil) der vordere Teil ist nun weggefault, es stinkt und ist von Ameisen zerfressen. Auf unsere Anfrage nach Sanierung hat man uns klar und deutlich zu verstehen gegeben das man keinen einzigen Euro mehr in die Biergartenküche investieren würde und eher in Betracht zieht das „Ding“ abzureissen.
Das das „Ding“ lebenswichtig für uns ist und mit verpachtet ist, interessiert unseren Vermieter nicht.

Es hört nicht auf ... wir können nicht mehr. So, kann man nicht arbeiten und schon erst recht nicht seinen Lebensunterhalt verdienen.

Nach wie vor verlieren wir Umsätze wegen der Gerüche im Gastraum (nun, die Abluft funktioniert immer noch nicht). Nach wie vor fahren wir Beschwerden wegen der Kälte ein. Kein Wunder, die Heizkörper sind zugebaut, die Rohre zum Großteil nicht isoliert, alle Hauseingangstüren sind undicht, wenn hinten geliefert wird und vorne die Tür aufgeht ist die Wärme weg.

Parties können wir keine mehr veranstalten da die Pissoirs ständig überlaufen (Fräsen hat nicht geholfen). Die Wasserleitungen sind stark verkalt, teilweise kommt nur noch tröpfchenweise Wasser. Es macht keinen Spass einmal die Stunde die Toiletten sperren zu müssen, sich deswegen anpöbeln zu lassen und, den Urin mit einem Nass-Sauger abzusaugen...

Die über 7 Jahre Gögerl haben uns zermürbt, wir sind müde, der Ärger hat uns krank gemacht, wir tragen ein enormes Risiko wenn ein neuer Schaden entsteht. Es ist an der Zeit dieser privaten Qual ein Ende zu machen. Pachtminderung ist lt unserem Pachtvertrag nicht zulässig. Wir schalten einen Anwalt ein. Auf sein Anraten zahlen wir nun 0 Pacht, erwarten ein klärendes Gespräch. Ergebnis des Gespräches, unser Verpächter will kein Geld in die Hand nehmen um die existenziellen Probleme und die Gefahr für Leib und Leben zu beseitigen. Nach wie vor werden nur optische Kleinigkeiten geschönt damit der Gast ja nicht sieht was wirklich los ist. Der Pächter, also wir, hat die A-Karte und muss sehen wie er zurecht kommt. Optisch haben wir alles was möglich war getan damit es Euch gut geht. Oft, sehr oft, haben wir Beschwerden eingesteckt welche eigentlich an den Verpächter hätten gehen müssen. Längerfristig runinieren wir uns unseren guten Ruf. Das kann und darf so nicht sein.

Ihr Lieben, alles was wir uns hart erarbeitet haben wurde in dieses Unternehmen investiert. Gewinn konnten wir kaum machen, alles was übrig blieb ging wieder zurück in das Unternehmen um den Fortbestand garantieren zu können ... immer in der Hoffnung das sich etwas positiv ändern wird.

Wir versuchen uns nicht zu bereichern sondern suchen Gerechtigkeit für uns und für viele andere. Ihre Hilfe würde uns die Möglichkeit geben evtl. unsere Investition in Form eines Schadensersatzes wieder zurück zu holen. Helfen Sie uns und vielen Kollegen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden und, so Gott will, wird uns Ihre Hilfe die Möglichkeit schaffen noch einmal durchzustarten. Zur Eröffnung sind dann alle eingeladen. 

Danke das Sie sich die Zeit genommen haben diesen Bericht zu lesen und schon jetzt danken wir für Ihre Unterstützung.


ODER

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