Stoppt die Diskriminierung von Listenhunden! deutschlandweit

Vorab: diese "Petition" hat KEINEN Empfänger! Ich werde zu gegebener Zeit alle Unterschriften ausdrucken und in Aufklärungs-Päkchen legen, die das gleiche Anschreiben wie der folgende Text hier haben.. diese Päkchen werden an Minister und Politiker DEUTSCHLANDWEIT geschickt! Mit dieser "Unterschriftenliste" hier möchte ich beweisen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin.. daher: haut rein in die Tasten, eure Unterschrift ist kostenlos!

Es wäre unsinnig, wenn ich dieser Petition einen Empfänger gebe, denn die Hundeverordnungen sind Ländersache und man kann bei Petitionen nur einen Empfänger angeben. In dem ich es so wie hier geplant mache, erreiche ich einfach alle Bundesländer!

hier sind Infos zu den Aufklärungs-Päkchen: https://www.facebook.com/events/1486199481628592/?ref=22

 

https://www.facebook.com/IgStaffordshireUndCo?ref=hl

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider steht die "Polizeiliche Verordnung über das Halten von gefährlichen Hunden" im völligen Widerspruch zum Kontext vieler Aussagen von Hunde- Experten.
Ich möchte Sie bitten - und da spreche ich wohl im Namen vieler tausender Listenhundebesitzer -, sich nach 13 Jahren des Rassenwahnsinns erneut und in Ruhe mit Fachleuten zusammen zu setzen und ganz im Sinne von HALTERKUNDE STATT RASSELISTE die Verordnung erneut zu überdenken.

 Leider bringen diese Rasselisten nicht nur viele Listenhunde unverschuldet ins Tierheim, sondern ziehen einen ganzen weiteren Rattenschwanz nach sich:
- der illegale Welpenhandel boomt mehr denn je
- Hund und Halter dieser Rassen, sowie ähnlich aussehender Hunde, werden diskriminiert und kriminalisiert – sehr oft mit verbalen, leider auch immer wieder mit körperlichen Attacken, und das, obwohl sie in der Regel einen sehr alltagstauglichen Hund mit sich führen, der einzig und alleine aufgrund seines Aussehens für gefährlich gehalten wird.

 Die „Polizeiverordnung über das Halten gefährlicher Hunde“ bietet nur eine Scheinsicherheit und löst keinesfalls irgendein Problem, denn:

 - Kriminelle oder schwarze Schafe melden ihre Hunde entweder falsch oder gar nicht bei der Behörde an
- Menschen, die ihre Listenhunde missbrauchen, um diese scharf zu machen oder gar für Kämpfe quälen, sieht man nicht auf den Straßen. Diese halten ihre Hunde in widerlichen Vorrichtungen im Untergrund
- Organisationen, die Hundekämpfe veranstalten, haben eigene Zuchtlinien (mit ganz anderen Merkmalen) und diese Hunde werden von der Gesellschaft fern gehalten, es wäre viel wichtiger hier polizeilich vorzugehen
- Die verantwortungsbewussten Hundehalter müssen für Fehler anderer büßen und teilweise ihre geliebten Hunde wegen viel zu hoher Hunde-Luxus-Steuern ins Tierheim bringen
- es liegt immer am Halter, wie sich ein Hund entwickelt, wie er seinen Hund führt, sozialisiert und Rücksicht auf andere nimmt
- Maulkorbpflicht grenzt diese Hunde sozial aus und rein statistisch gesehen, geschehen die meisten Beißvorfälle zu Hause in der Familie und nicht beim Spaziergang (siehe im Buch „Listenhunde wie sie wirklich sind“: Statement Dr. Sommerfeld-Stur, Uni Wien, auf Seite 27)
- Leinenpflicht schränkt den natürlichen Bewegungsdrang dieser sportlichen Hunde tierschutzrelevant ein
-Rasselisten lösen keine Probleme mit verantwortungslosen Hundebesitzern
- Die Durchführungen einiger Wesenstests sind völlig übertrieben und realitätsfremd, zudem scheint es, dass einige Amtsveterinäre oder Polizeihundestaffeln selbst mit den Vorurteilen behaftet sind und die Körpersprache und Ausdrucksweise der Hunde nicht richtig lesen können, was sehr traurig ist und gravierende Folgen für Hund und Halter haben kann. Das Problem ist, dass der Hund überprüft wird und nicht der Halter.

 Ich selbst besitze auch einen sogenannten Listenhund und fühle mich - wie viele weitere tausende Hundehalter - in meinem persönlichen Recht eingeschränkt.

 Es ist eine Zumutung in einem anderen Bundesland mit einem Listenhund Urlaub zu machen , denn in jedem Bundesland gelten andere Auflagen und andere Rassen als gefährlich. Ich frage mich, wie kann das sein? Beeinflusst etwa eine Landesgrenze und eine andere Landeshundeverordnung die Gefährlichkeit meines Hundes oder wird hier etwa die Unsinnigkeit dieser Rasselisten deutlich?

 Oft liest man an öffentlichen Plätzen, Parks, Hundewiesen, dass unsere Hunde nicht erlaubt sind. Warum? Schließlich müssen die Hunde doch ohnehin einen Wesenstest machen und gelten damit als ungefährlich.

 Steuern:
In vielen Städten gibt es eine erhöhte Hundesteuer für unsere Hunde. Teilweise geht das bis an die 1000,00 Euro, TROTZ bestandenem Wesenstest, wie man an der beigefügten zusammengestellten Steuer-Liste sieht. Welch ein Paradoxon, denn durch einen bestandenen Test zählen die Hunde ja nicht mehr als gefährlich. Wir fordern, dass generell ein Gesetz verankert wird, welches aussagt, dass eine erhöhte Listenhunde-Steuer mit bestandenem Wesenstest nicht erhoben werden darf!

 Laut Rechtsanwalt Dr. Elmar Vitt: Einmal greift die Hundesteuer nach unserer Ansicht unzulässig in das Privatleben ein, weil sie mir meine Tierliebe erschwert und Hundebesitzer gegenüber anderen Tierhaltern diskriminiert. Zum Anderen gewährt die deutsche Justiz in diesem Thema keinen ausreichenden rechtsstaatlichen Schutz, weil sie die Sachargumente und die Fachäußerungen der Literatur überhaupt nicht aufgreift.
(Quelle: http://www.houndsandpeople.c2om/de/magazin/recht-verordnungen/rechtsanwalt-reicht-klage-gegen-die-hundesteuer-ein/ )

 Durch die Leinenpflicht bleibt meinem Hund die Möglichkeit auf artgemäße Sozialkontakte und Bewegung verwehrt, welche sogar im Tierschutzgesetz gefordert werden und deren Fehlen erst zu Veraltens- und Sozialisierungsproblemen führen kann.

 Wir fragen uns, wie kann das sein, dass die Gefährlichkeit eines Hundes nach wie vor aufgrund der Rasse bestimmt wird und das, obwohl es mittlerweile mehrfach wissenschaftlich belegt ist, dass es nicht an der Rasse liegt, ob ein Hund harmlos oder gefährlich ist. Dennoch wird an dieser Praxis festgehalten!

 Natürlich gibt es Beißvorfälle, das steht außer Frage, die gibt es aber mit allen anderen Rassen auch und meist ist es der Mensch, der aus Fahrlässigkeit, Unachtsamkeit oder mangelndem Wissen die Schuld an diesen Vorfällen trägt.
Nach unserer Meinung, kann dies AUSSCHLIESSLICH durch eine Förderung der Sachkunde für ALLE Hundehalter geändert bzw. in den Griff bekommen werden.

 

Gefordert wird ganz klar:
- Abschaffung der Rasselisten, stattdessen Auflagen für die jeweiligen individuellen Hunde und deren Halter einzuführen, die tatsächlich gebissen haben oder auffällig geworden sind und dies nicht so diskriminierend wie bisher an der Rasse festzumachen wie es z.B. in Niedersachsen oder auch in Holland schon erfolgreich praktiziert wird.
- Schluss mit der Steuerwillkür! Diese bewirkt keine Ausrottung dieser Rassen, sondern lässt viele Halter ihren Hund einfach gar nicht oder falsch anmelden. Mal ganz davon zu schweigen, dass Tierheime aufgrund dieser Willkür und den Gesetzen ohnehin schon überfüllt sind.
- Es wäre zu überlegen, ob man eine Sachkundeprüfung als Pflicht einführt, anstatt eine Rasseliste weiter zu erhalten. Das kommt allen viel mehr zu Gute, da der Halter für seinen Hund verantwortlich ist .

 

Einige Experten-Meinungen:
"Wie schon zahlreiche vorhergehende Studien (u.a. MITTMANN 2002, BÖTTJER 2003, BRUNS 2003, JOHANN 2004, FEDDERSEN-PETERSEN 2004) zeigt auch diese Untersuchung deutlich, daß Pauschalaussagen bezüglich bestimmter Hunderassen im Allgemeinen oder auch bezüglich Hundegruppen und -typen, wie sie beispielsweise bei SCHLEGER (1983), im "Gutachten zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes"(BMELF 2000) oder auch in rechtssetzenden Texten wie der Nds. GefTVO getroffen werden, ethologisch nicht haltbar sind. Die von einem individuellen Hund ausgehende potentielle Gefahr, ist nicht an seine Rassezugehörigkeit oder Größe gekoppelt, sondern an seine individuelle genetische Ausstattung in komplexer Wechselwirkung mit den auf das Tier einwirkenden Umwelteinflüssen (FEDDERSEN-PETERSEN u. OHL 1995, LOCKWOOD 1995, FEDDERSEN-PETERSEN 2000d, 2004).

 Die Mehrzahl der so genannten „Kampfhunde“ sind der Untersuchung der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) in Hannover zufolge vom Wesen her friedliche Tiere.
Diesen Schluss zieht die TiHo aus insgesamt mehr als 1000 Wesenstests der vergangenen fünf Jahre.
96 bis 98 Prozent der untersuchten American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pitbullterrier, Dobermann oder Rottweiler verhielten sich durchgängig nicht angriffslustig und damit genauso ausgeglichen wie die Golden Retriever im Vergleichstest.
«Der Bullterrier ist einer der freundlichsten Hunde», stellte Professor Hansjoachim Hackbarth fest.
Aggressives Verhalten bei Hunden könne man nicht an der Rasse festmachen, sagte Hackbarth. «Von den Hunden, die den Test nicht bestanden haben, ist die Mehrzahl nur wegen ein oder zwei Situationen durchgefallen.» Es seien überwiegend Situationen gewesen, in denen die Hunde bedroht wurden.
Die durchgefallenen Hunde seien zudem auffällig oft als Schutzhunde eingesetzt worden, oft auch mit entsprechender Prüfung.
Fehlende Freilaufmöglichkeiten und aggressive Erziehungsmethoden, aber auch schon der Ruck an der Leine verstärkten beim Hund nachweislich die Aggressionen gegen andere Hunde.
Prof. Hackbarth hält es nicht für legitim, bestimmte Hunderassen zu diskriminieren und sie massiven Einschränkungen zu unterwerfen: "Es ist absoluter Schwachsinn, die Steuer nach der Rasse festzusetzen." Der Wesenstest habe zudem gezeigt, dass Hundehalter mehr Einfluss auf das Verhalten ihres Tieres haben als die Gene.
Wir setzen uns seit Jahren gegen Rasselisten ein, weil sie kontraproduktiv sind und eine tatsächliche Gefahrenabwehr gegen individuell gefährliche Hunde und vor allem individuell gefährliche Hundehalter durch Fehlsteuerung verhindern. Stattdessen muss das immer noch wie bisher vorhandene Vollzugsdefizit beseitigt werden.
(Quelle: www.hundegesetze.de)
Auf der Basis der besprochenen Literatur ist festzustellen dass Hunde zwar grundsätzlich ein Gefährdungspotential für Menschen und andere Tiere darstellen, dass die Gefahr, die von einem Hund ausgeht aber in keinem objektivierbaren Zusammenhang mit seiner Rassezugehörigkeit steht und sich auch nicht a priori mit ausreichender Sicherheit feststellen läßt.
Es ist verständlich, dass der Gesetz- bzw. Verordnungsgeber bestrebt ist, eine möglichst einfache und auch für Laien nachvollziehbare Möglichkeit zur Erfassung der Gefährlichkeit von Hunden vorzugeben. Die Nennung bestimmter, mehr oder weniger willkürlich bzw. auf der Basis von Medienvorurteilen ausgewählten Rassen, kann der eigentlichen Problemlösung aber nicht dienlich sein. Der Gesetz- bzw. Verordnungsgeber übersieht bei der definierten Rasseninkriminierung nämlich den wesentlichen Umstand dass die Definition bestimmter Rassen als besonders gefährlich alle anderen Rassen exkriminiert, sie also de facto als ungefährlich ausweist.
( Quelle: www.sommerfeld-stur.at)

 

Hundeführerschein/Sachkundeprüfung:


Einige Probleme könnten im Vorfeld vermieden werden, wenn sich mehr Menschen vor der Hunde-Anschaffung mit den rassespezifischen Charaktereigenschaften, der Hundehaltung und dem Hundeverhalten auseinander setzen würden und ob diese überhaupt zu ihren individuellen Lebensgewohnheiten und Ansprüchen passen.

 American Staffordshire Terrier, Pit Bulls, Bull Terrier und Co.:
Nun möchte ich noch, wie bereits erwähnt auf die rassespezifischen Eigenschaften des American Staffordshire Terriern eingehen, denn sie sind nicht nur sportlich, sondern auch mutig, menschenbezogen, treu, anhänglich und intelligent.

 Nennenswert ist auch, dass auch in Zeiten, in denen sie für Tierkämpfe missbraucht wurden eine Aggression niemals gegen Menschen gehen durfte, sondern ausschließlich gegenüber anderen Tieren gezeigt wurde. Während den Kämpfen standen Menschen mit in der Arena und mussten ggfs. die Hunde trennen. Zeigte dabei ein Hund Aggressivität gegenüber dem Mensch, wurde er erschossen und somit diese Rassen sogar extrem auf besondere Menschenfreundlichkeit selektiert. Verantwortungsvolle Züchter achten inzwischen zusätzlich schon seit Jahrzehnten darauf, auch evtl, vorhandene Rauflust gegenüber Artgenossen zu verringern.

 Ich kenne sehr viele American Staffordshire Terrier, Pit Bull Terrier und Bull Terrier, allgemein Listenhunde, die überaus verträglich mit anderen Tieren sind.

 Das Zuchtverbot von Listenhunden in den meisten Bundesländern schürt den illegalen Welpenhandel ungemein an, es wäre hier sinnvoller, eine kontrollierte Zucht zu zulassen. So würden auch nicht unendlich viele Hunde vom Ausland über die Grenzen geschmuggelt werden und dabei wieder gegen die Verordnungen verstoßen werden. Kommt es ans Licht, leidet wieder nur der Hund, der nichts dafür kann, dass er illegal nach Deutschland eingeführt wurde, wahrscheinlich noch eine schlechte Kindheit beim Welpenhändler hatte und dann ins Tierheim abgeschoben werden musste.

 Wieso wird eigentlich so wenig auf die Menschen eingewirkt?
Immer wieder wird es auf dem Rücken der Hunde ausgetragen, viel zu selten gibt es ein Hundehaltungsverbot oder eine dementsprechende Strafe. Nur weil sie leichter zu „kontrollieren“ sind als Menschen?

 

Gesellschaft:


Viele Bürger befassen sich nicht mit diesem Thema, sondern erhalten ihre Informationen ausschließlich aus den Medien, sowie aus den Verordnungen, die ebenfalls in den Medien negativ gespiegelt werden.
Auf Grund dessen besteht bei der breiten Bevölkerung eine Angst vor diesen Hunden, weil sie leider noch keine Möglichkeiten hatten, die Wahrheit zu erfahren, dass es ein absoluter Mythos ist, dass ein Hund böse geboren wird. Hierbei handelt es sich um unsachliche und fehlerhafte Recherchen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Interessengemeinschaft Staffordshire und Co.

 Nina Filsinger

 

 

 

 

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