Schließung der Geburtenstationen Schlanders, Sterzing, Innichen

Wir brauchen die Unterstützung jedes Mitbürgers, damit die Geburtenstationen von Schlanders, Innichen und Sterzing erhalten bleiben! Es ist ein Bereich, der uns alle etwas angeht, da  früher oder später jeder von uns, sei es als Vater, Mutter, Familie, Verwandte oder auch als Freunde [...] damit konfrontiert werden wird.

 

Die Schließung der Geburtenabteilung wird mit Sicherheit den Verlust einiger Arbeitsstellen mit sich bringen, ich persönlich habe noch nie gehört, dass sich Arbeitslosigkeit positiv auf die Wirtschaft auswirkt. Politiker behaupten, dass durch die Schließungen Einsparungen möglich sind. Ich frage mich, haben sie das auch bei ihren Rentenvorschüssen gedacht? Denken sie auch monatlich daran, wenn sie einen Blick auf ihren Lohnstreifen werfen? Warum müssen immer in wichtigen Bereichen unseres Landes Einsparungen gemacht werden, und warum sind immer die einfachen Bürger die Leidtragenden? Dazu ist noch zu sagen, dass auch die Versetzung von Personal mit Problemen verbunden ist. Viele der zu versetzenden Arbeiter haben Familie, haben bisher Privates und Berufliches unter einem Hut gebracht, da die Arbeitsstelle in der Nähe war. Eine Versetzung würde für Arbeitnehmende, vor allem mit Kleinkindern, durch die langen Fahrtzeiten eine große Belastung darstellen. Auch der Umwelt wird dadurch natürlich kein Gefallen getan.

 

Von Seiten der Politikern ist immer zu hören, dass die Sicherheit in den kleinen Krankenhäusern nicht gegeben ist. Nun frage ich mich, wird die Sicherheit wirklich erhöht, wenn alle Patientinnen nun nach Meran, Bozen und Bruneck abgeschoben werden, wenn dort, falls die Schließung der kleinen Geburtenstationen wirklich erfolgt, anstelle der persönlichen Betreuung eine Massenabfertigung, aufgrund der Überlastung, betrieben wird? Man weiß durch Erfahrung, dass in Situationen von Stress und Hektik das Risiko für Fehlerquellen um ein Vielfaches erhöht ist. Vom zukünftigen Platzmangel ganz zu schweigem. Haben sich unsere Politiker wirklich einmal mit seriösen Statistiken bezüglich der Sicherheit in Krankenhäusern auseinandergesetzt? Gibt es wirklich eine berechtigte Annahme darüber, dass Krankenhäuser mit weniger als 500 Geburten im Jahr prozentmäßig mehr Behinderungen und Todesfälle aufweisen, als größere Geburtenstationen? Und wenn ja, sind die Quellen geprüft, oder von den Politikern manipuliert?

Ist die Geburt wirklich sicherer, wenn ein Baby schon im Auto zur Welt kommen muss? Ist es wirklich tragbar, eine hochschwangere Frau in den Wehen über eine Stunde länger als bisher in die Geburtenstation fahren zu lassen? Was ist mit den akuten Notfällen, beispielsweise bei starken Blutungen oder frühgeburtlichkeit des Kindes, die auch häufig auftreten? Sind wir wirklich bereit das Leben eines Kindes aufs Spiel zu setzen, aufgrund einer Statistik, aufgrund von Zahlen, die als Vorwand für die Schließung genommen werden?  Ich nicht. Ich frage mich oft, was die Politiker sich dabei denken. Haben Sie selbst noch nie das Krankenhaus in der Nähe gebraucht? Haben sie selbst keine Kinder? Oder wissen sie einfach, dass sie im Ernstfall sowieso eine extra Behandlung erwarten können?

 

Ist es zumutbar, dass Familien, die möglicherweise schon 2-3 Kinder zu Hause haben, wo ein Elternteil arbeiten muss, täglich über 2 Stunden nach Bozen, Meran oder Bruneck fahren müssen, um ihre Angehörigen im Falle eines Krankenhausaufenthalts besuchen zu können?

Wo bleibt unsere Autonimie? Wo bleibt das Mitspracherecht des Volkes? Wo bleiben die Wahlversprechen? Müssen wir es uns wirklich auf diese Weise erkämpfen, um von unseren "Diktatoren" gehört zu werden?

 

Man kann es drehen und wenden wie man will, aber wir BRAUCHEN die kleinen Geburtenstationen, sie sind eine Notwendigkeit!! Gleiche Rechte für alle!

 

 

 

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