Medizinische Fachangestellte in Notaufnahmen

Hallo liebe MFA Kollegen und interessierte Mitmenschen

 

ich heiße Kathrin und bin ausgebildete Medizinische Fachangestellte (MFA). Ich habe 2006 meine Lehre beendet und seither unterschiedlichste Arbeitgeber gehabt um mich in unterschiedlichen Fachrichtungen zu bilden. Auch in der Pflege habe ich 3 Jahre Berufserfahrung. Nun arbeite ich seit 2 Jahren in einer Zentralen Notaufnahme im internistischen, chirurgischen, neurologischen und gynäkologischen Bereich. Meine Arbeit unterscheidet sich in keinsterweise von denen meiner Gesundheits- und Krankenpfleger-Kollegen, da auch ich Dauerkatheter sowie Zugänge und Magensonden lege und alle anderen pflegerischen Tätigkeiten wie die Überwachung von Herzinfarkt-, Schlaganfall-, Sepsispatienten oder sonst wie schwer erkrankter Patienten eigenverantwortlich übernehme. Natürlich immer im Team mit dem jeweiligen Facharzt. 

Ich wollte mich nun notfallmedizinisch weiterbilden und ging auf den Lehrgang "Notfallfachkraft" in Stuttgart, welcher über 5 Tage andauerte und für MFA zugelassen ist. Obwohl das ganz interessant war, war mir das nicht tiefgründig und speziell genug. Nun suchte ich also weiter nach Weiterbildungsmöglichkeiten um heraus zu finden, dass es eine sehr gute 21- monatige Ausbildung zur "Notfallpflegerin" gibt. Leider sind da aber nur gelernte Gesundheit und Krankenpfleger (GuK) zugelassen. 

Ich versuche dies zu ändern und unseren Berufsstand in der Notfallmedizin respektabler zu machen.

Heute verfasste ich dazu ein Schreiben an das Regierungspräsidium in Freiburg, da dies die Stelle ist, welche die Prüfungskriterien und - voraussetzungen bestimmen. 

Ich habe versucht in die Weiterbildung rein zu kommen, doch ich dürfte lediglich als Gastzuhörer für sehr viel Geld und Zeit mitlernen. Ich werde aber nicht zur Prüfung zugelassen und bekomme kein richtiges Abschlusszeugnis sondern nur eine Bescheinigung, dass ich daran teilgenommen habe. Dies ist für niemanden befriedigend, weder für mich noch für meine Klinik als Arbeitgeber. 

Das alles hat mich zum Nachdenken gebracht und frustriert mich. Da gibt es einige gute Mitarbeiter im Gesundheitssystem mit einer 3 jährigen medizinischen Ausbildung, denen nur auf Grund einer Berufsbezeichnung der Zugang zu einer sehr wichtigen Weiterbildung verwährt bzw nur zum Teil gewährt wird. Denn Realität ist, dass es viele MFA gibt die gerne in ZNA arbeiten würden. 

Man importiert mexikanische oder philippinische Pflegekräfte, weil der Mangel so hoch ist und gleichzeitig werden motivierte und engagierte deutschsprachige Kräfte ausgebremst und in ihrer Berufslaufbahn gebremst. 

Deswegen meine Bitte an alle Gleichgesinnten und Betroffenen oder Interessierten: Unterschreibt meine Petition damit meine Belange mehr Gewicht haben bei den Entscheidungsträgern!!!!! 

 

Vielen lieben Dank schonmal für eure Unterstützung!! 

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