Keine 39 Windräder im und um den Ebsdorfergrund!

 www.Wald-ohne-Windkraft.de

Mit meiner Unterschrift protestiere ich gegen den geplanten Bau von bis zu 39 Windkraftanlagen in den Wäldern des Ebsdorfergrund und umliegender Gemeinden.

Der massenhafte Bau riesiger Windkraftanlagen in unseren Wäldern macht aus unserer Kulturlandschaft eine Industrielandschaft, zerstört den Wald als wertvollen Lebensraum für Mensch und Tier, gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung und bedroht den Bestand geschützter Tierarten.

Ich fordere die verantwortlichen Politiker daher auf, den ökologisch und ökonomisch unsinnigen Ausbau der Windkraft in den Wäldern zu beenden und sich stattdessen für eine stärkere Förderung wirksamer Energiesparmaßnahmen sowie für die Entwicklung dezentraler, natur- und menschenverträglicher Energiekonzepte einzusetzen.

Mit meiner Unterschrift erkläre ich mich einverstanden, dass meine nachstehend aufgeführten persönlichen Daten ausschließlich zum Zwecke der Durchführung dieser Unterschrifteninitiative erfasst und an den hessischen Ministerpräsidenten und nachgeordnete Behörden weitergeleitet werden.

 

 10 Fakten zur Windkraft im und um den Ebsdorfergrund/Lumdatal

(Alle Fakten sind belegt und können von Ihnen nachgeprüft werden, die Links/Belege dazu finden Sie auf: www.wald-ohne-windkraft.de. Die Informationen stammen überwiegend von den Internetseiten der Windkraftbetreiber)

1. Bis zu 39 neue Windräder sind geplant: 9 zwischen Roßberg und Wermertshausen, 8 bei Dreihausen, 5 bei Nordeck, 7 bei Roßdorf und Haarhausen, 3-6 zwischen Ronhausen/ Hachborn/ Ebsdorf, 4 bei Hassenhausen. Bereits vorhanden sind 24 Windräder: 7 bei Amöneburg, 4 bei Hassenhausen, 7 bei Rüddingshausen und 6 bei Geilshausen. Insgesamt könnten sich in ein paar Jahren 63 Windräder im und an den Grenzen des Ebsdorfergrund drehen.

2. Bis zu 241 m hoch sollen die neuen Windkrafträder sein. Der höchste Wolkenkratzer in Deutschland (Commerzbankturm FFM) ist 259m hoch. Das heißt, sie sind von überall her sichtbar.

3. Die Landschaft unserer Heimat wird zerstört. Wer kann schon entspannt auf eine Landschaft schauen, auf der sich Windräder drehen? Nachts gibt es statt Sternenhimmel rotes Dauerblinken.

4. Windenergie ist ineffizient.
Die erneuerbaren Energien im Jahre 2017 in Hessen leisteten 9,2% des Primärenergiebedarfs. Die Windkraft erbrachte davon 2017 nur 0,9% !!! Wollte man nur 5% des Primärenergiebedarfs durch Windkraft decken, müssten schätzungsweise alle 8 Kilometer eine Windkraftindustriegebiet mit 10 Windrädern stehen. Was dies für unsere Landschaft bedeuten würde, kann sich jeder ausmalen.

5. In unserer Region weht zu wenig Wind.
Windräder in unserer Region erreichen im Durchschnitt nur ca. 16% ihrer Nennleistung, an der Nordsee hingegen etwa 80%. Ohne staatliche Subventionen wäre der Betrieb von Windrädern im Binnenland vollkommen unwirtschaftlich.

6. Kein Wind = kein Strom. Zuviel Wind = zuviel Strom.
Der größte deutsche Stromnetzbetreiber TenneT musste im Jahr 2017 fast eine Milliarde Euro für Notfalleingriffe investieren, weil Stromspeicher und Netze fehlen.

7. Ohne ausreichende Speicher- und Netzkapazitäten ist der Ausbau von Windkraft wirtschaftlich und ökologisch sinnlos.
Noch auf lange Sicht fehlen ausreichende Speicher- und Netzkapazitäten für den Windstrom. Statt mehr ineffizienter Windräder im Binnenland brauchen wir intelligente Energiekonzepte (z.B. dezentrale Energieversorgung durch Photovoltaik-/Solaranlagen) und wirksame Maßnahmen zur Energieeinsparung im Verkehrs- und Gebäudesektor.

8. Windräder gefährden die Artenvielfalt unserer Tierwelt.
Viele Tiere, die auf der Roten Liste stehen, leben im und um den Ebsdorfergrund: Der Rotmilan, die Mopsfledermaus, selbst die Wildkatze wurden hier nachgewiesen. Der Lebensraum Wald wird durch den Bau einer Vielzahl von Windrädern und die dafür notwendigen Rodungen (1-3 Hektar pro Windrad) großflächig und auf Jahrzehnte zerstört. Jährlich sterben ca. 250 000 Fledermäuse und unzählige Vögel durch Windräder.

9. Die von Windrädern ausgehenden Gesundheitsgefahren durch Infraschall, Lärm und Schattenschlag sind noch nicht ausreichend erforscht. Hinweise auf eine Schädigung des Herzens hat zuletzt die Universität Mainz veröffentlicht.

10. Sogar in der Nähe der Landessammelstelle für radioaktiven Abfall bei Roßberg sind 7 Windkrafträder geplant, eines davon in weniger als 300 m Entfernung! Seit 2010 haben in Deutschland 32 Windräder Feuer gefangen und brennende Teile sind bis zu 1,5 Kilometer weit geflogen. Die Risiken für den Wald und die Bevölkerung sind unkalkulierbar.


Bürgerinitiative Wald-ohne-Windkraft.eV (1. Vorsitzender Klaus Neebe)    Verfasser der Petition kontaktieren

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