blutige EM 2012

Das blutige Bild der EM 2012

Der ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asamow hat die Städte und Kommunen des Landes aufgefordert, die Tötungsaktionen zu beenden, dennoch werden Hunde erschossen, vergiftet, verbrannt. Denn streunende Hunde und Katzen sind nicht gut fürs Straßenbild - schon gar nicht, wenn bei einem Fußball-Großereignis wie der EM ganz Europa zuschaut.

In der Ukraine leben etwa eine halbe Million heimatloser Hunde und Katzen. Lange war die Koexistenz zwischen Mensch und Tier problemlos. Doch jetzt sind Jäger mit fahrbaren Verbrennungsöfen unterwegs, die als "umweltfreundliche Maßnahme" angeschafft worden sind. Zunächst werden die Tiere betäubt, dann aufgeladen und bei lebendigem Leib ins Feuer geworfen. Trächtigen Hündinnen werden ihre Welpen aus dem Bauch geschnitten, weil die Behörden nach wie vor eine Kopfprämie von 25 Euro pro getötetem Tier ausgelegt haben. Die zuckenden Hundeleiber werden in einer Strichliste erfasst und dann ebenfalls in ein mobiles Krematorium geworfen.

Die konsequente Umsetzung eines 'Neuter and Release'-Programms, kann die Population nachhaltig senken. Dieses Konzept beinhaltet die Kastration und tierärztliche Versorgung der Tiere sowie das anschließende Wiederaussetzen im vertrautem Revier.

Die UEFA rühmte sich hingegen mit der zewiten Spende in Höhe von 8.600 Euro. Nach einem Besuch von UEFA-Präsident Michel Platini in der Ukraine war die gleiche Summe bereits im Sommer 2011 zur Sterilisierung der Hunde gespendet worden. Doch angesichts der jährlichen Millionenumsätze des Fussbals allein in Deutschland und die 600 Millionen allein für den Neubau des Stadions für die EM 2012, ist dies gradezu lächerlich!

Deswegen rufen wir erneut zum Protest bei der Botschaft der Ukraine in Deutschland auf.

In einem Land, das die europäische Übereinkunft zum Schutz von Haustieren so grausam missachtet, darf 2012 keine EM stattfinden! Besonders die Produkte der EM-Sponsoren Adidas, McDonald's und Carlsberg sollten ebenfalls weiterhin boykottiert werden.

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